Um die zweidimensionale, reibungsfreihe Umströmung eines stumpfen Gegenstandes darzustellen, ist eine Parallelanströmung mit einer Quellenströmung zu überlagern.

Gegeben:
und Quellenstärke 
- Bestimmen Sie Potential- und Stromfunktion dieser Überlagerung
- Berechnen Sie die Position des Staupunktes für die gegebene Quellenstärke

- Bestimmen Sie die Geschwindigkeitsverteilung auf der Staustromlinie (=Oberfläche des modellierten Körpers)
- Diskutieren Sie den Druckverlauf auf der Oberfläche des Körpers
- Die Quellenstärke
ist gleichbedeutend mit dem Volumenstrom
pro Tiefeneinheit, der duch die Quelle erzeugt wird. Berechnen sei daraus die Dicke des modellierten Körpers
Lösung
Die Beziehung für den Winkel des Verdichtungsstoßes ist:

Hierarchie:
1. Navier-Stokes-Gleichungen (reibungsbehaftet)
2. Euler-Gleichungen (Gasdynamik, reibungsfrei, adiabat, isentrop (Isentropieverteilung und Entropieverteilung können Gradienten enthalten), Verdichtungsstöße als Singularitäten)
3. Potentialgleichungen (reibungsfrei, isoenergetisch (Entropie überall gleich), drehungsfrei (
)
Wenn die Rotation in einem Vektorfeld 0 ist, dann können wir als Integral darstellen:
)
Nützliche Gleichungen




a )
Parallelanströmung:

Quellströmung:




b )


Alternativ könnte man die Geschwindigkeit auch aus der Stromfunktion
berechnen:



Im Staupunkt gilt:



c )
Die Oberfläche des modellierten Körpers ist die Stromlinie durch den Staupunkt.

Alle Punkte mit
gehören zur Oberfläche.






In Polarkoordinaten




Auf der Oberfläche:


d )
![Rendered by QuickLaTeX.com {c_p} = 1-\frac{{{u^2}+{v^2}}} {{u_\infty ^2}} = 1-\left[ {\frac{{{{\sin }^4}\varphi }} {{{\varphi ^2}}}+{{\left( {1-\frac{{\sin \varphi \cos \varphi }} {\varphi }} \right)}^2}} \right]](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-dd61afd7f59ca0d08224c929b7b01ad8_l3.png)
e )
Es gibt eine einfache Formel, um die Dicke des Körpers zu berechnen. Für die Ergiebigkeit
gilt:



