Da nun eine Erregerkraft wirkt, ist die Differentialgleichung nicht mehr harmonisch, sondern hat eine zeitabhängige Kraftfunktion auf der rechten Seite. Wir betrachten hier die harmonische Anregung, die Kraft entspricht also einer trigonometrischen Funktion (in diesem Fall cos). Dabei ist F-Dach die maximal wirkende Kraft, also die Amplitude. Ω ist die Kreisfrequenz des Erregers, welche nicht mit der Eigenkreisfrequenz des Schwingenden Systems zu verwechseln ist.
Die Differentialgleichung lautet also

Da auf der rechten Seite ein Cosinus steht, können wir für die partikuläre Lösung einen Ansatz vom “Typ der rechten Seite” wählen:

Ableitungen:



Einsetzen in die Differentialgleichung:


Ausklammern von sin und cos:
![Rendered by QuickLaTeX.com \Rightarrow \sin \Omega t\left[ {-B\Omega ^2 -2\delta A\Omega +\omega _1^2 B} \right]+\cos \Omega t\left[ {-A\Omega ^2 +2\delta B\Omega +\omega _1^2 A} \right]](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-e0ccfdddbc40b433e01818ab92cf7c68_l3.png)

Auf der rechten Seite steht ein cos-Term. Das bedeutet, dass die sin-Klammer auf der linken Seite gleich 0 sein muss, die cos-Klammer gleich F/m. Wir führen den Koeffizientenvergleich durch:


Nun stellen wir die erste Gleichung nach B um und setzen in die zweite ein:


Dies setzen wir wiederum in die umgestellte erste Gleichung ein, um B zu bestimmen:

Wenn wir die beiden Koeffizienten nun in die Ansatzgleichung

einsetzen, erhalten wir

Dies können wir noch erweitern und ausklammern:

Hier führen wir der Übersichtlichkeit halber drei neue Konstanten ein:



So erhalten wir:


