Für die dargestellte Schraubenfeder mit-Windungen soll die Federsteifigkeit berechnet werden. Der Federdraht hat den Durchmesser 2r und aus der Gleichgewichtsbetrachtung ergibt sich MT = F R.

Gegeben: R, R, r, n, G
Lösung
Wir stellen zunächst die Material-Struktur-Gleichung auf:

Die Variablen stehen für das Schubmodul (G), das Flächenträgheitsmoment (IT) und die Ableitung der Winkelfunktion nach x.
Berechnet werden soll die Federsteifigkeit C. Es gilt:

Wir müssen also die aus der Kraft resultierende Längenänderung berechnen.
Dafür setzen wir zunächst das aus der Gleichgewichtsbetrachtung resultierende Torsionsmoment in die Material-Struktur-Gleichung ein:


Die Ableitung des Winkels schreiben wir aus:

Nun betrachten wir die Längenänderung des Federdrahtes:

Wird die Feder um den Winkel dθ verdreht, ändert sich die Länge des Drahtes um die gelb eingezeichnete Strecke dl.
Wäre θ = 2π, also 360°, dann wäre dl genau der Umfang des Kreises, also 2 π R. Es gilt aber:

eingesetzt:



Die Ableitung der Länge nach der Strecke (mit anderen Worten: die Längenänderung pro Längeneinheit) ist die Deformation:


Die Länge der Spiralfeder ist der Umfang mal die Anzahl der Windungen:


Das Flächenträgheitsmoment ist das eines Vollzylinders:






11.3 – Federsteifigkeit und Torsion einer Spiralfeder
Für die dargestellte Schraubenfeder mit-Windungen soll die Federsteifigkeit berechnet werden.
na was denn jetzt? Schraube oder Spirale?
Damals hat man es damit noch nicht so genau genommen^^
Es handelt sich aber nach Masch-Definition um eine Schraubenfeder und nicht um eine Spiralfeder.