Die im Dämpfungswiderstand r eines Schwingers umgesetzte Wirkleistung ist

und somit proportional dem Quadrat des Spitzenwertes
der Schwinggeschwindigkeit. Man definiert die Breite einer Geschwindigkeits-Resonanzkurve über das 1/√2-fache der Maximalamplitude, d.h. über die Hälfte der maximalen Wirkleistung, zu

Die Intervallgrenzen entsprechen den “45°-Frequenzen” bzw. den “3 dB- Punkten”..
Für

folgen aus der Resonanzkurve der Schwinggeschwindigkeit die beiden Erregerkreisfrequenzen

die auch als

geschrieben werden können.
Die absolute Halbwertsbreite ist

Sie bietet eine Möglichkeit, experimentell die Abklingkonstante δ zu bestimmen. Die relative Halbwertsbreite ist
und damit gleich dem Kennverlustfaktor d0. Der Kehrwert

heißt Güte (Q-Faktor, Quality Factor).
Im Folgenden sind zwei Graphen der Resonanzkurven der Schwinggeschwindigkeit v als Funktion der Erregerkreisfrequenz Ω abgebildet.
nach Amplitude (wichtig für die Klausur)

nach Phase



