Für ein Schneckengetriebe ist ein Schneckenrad vorgesehen, an dessen Nabe aus Grauguss EN-GJL-200 ein Zahnkranz aus einer Guss-Zinnbronze (G-CuSn14,
) angeschraubt ist. Es wurden 6 Passschrauben DIN 609 M12×50 – 5.6 an der Gussnabe angeordnet. Das Schneckenrad hat ein schwellendes Drehmoment
zu übertragen.

Es sind zu ermitteln:
- Die je Schraube wirkende Querkraft
- Die Scherspannung in den Passschraubenschäften
- Die zulässige Scherspannung in den Passschraubenschäften
- Die Flächenpressung in den Bohrungen des Zahnkranzes
- Die zulässige Flächenpressung in den Bohrungen des Zahnkranzes
Lösung
15.1 Die je Schraube wirkende Querkraft
Mt: Dreh-/Torsionsmoment
D: Lochkreisdurchmesser
Berechnung der Gesamtquerkraft:

Berechnung der Querkraft je Schraube:

z: Anzahl der Schrauben
15.2 Die Scherspannung in den Passschraubenschäften
FQ: Querkraft
A: Passschraubenfläche
z: Anzahl der Schrauben
Damit folgt:

15.3 Die zulässige Scherspannung in den Passschraubenschäften

Laut Tabelle gilt für schwellende Belastungen:

Re: Elastische Streckgrenze
Nach DIN 609 M12×50 – 5.6 ist die Festigkeitsklasse 5.6
Die erste Ziffer gibt
der Mindestfestigkeit an 
Die zweite Ziffer steht für das 10-fache von 


Da nun
ist, wird die zulässige Scherspannung also nicht überschritten
in Ordnung
15.4 Die Flächenpressungen in den Bohrungen des Zahnkranzes
FQ: Querkraft
dSch: Schaftdurchmesser
s1: Passschraubenschaftlänge in der jeweiligen Bohrung
z: Anzahl der Schrauben
Damit folgt:

15.5 Die zulässige Flächenpressungen in den Bohrungen des Zahnkranzes

Laut Tabelle gilt hier für schwellende Belastungen:

Re ist in diesem Falle vorgegeben mit
(für G-CuSn14)



woher weiss ich das die belastung schwellend ist und nicht wechselnd?
mfg
ah überlesen, steht in der aufgabenstellung ^^