Aufgabe 36
Die Funktion
![Rendered by QuickLaTeX.com f:\left] {0,\infty } \right[ \to \mathbb{R}](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-2fe6a737a3c7f3828e953036212bf20f_l3.png)
sei gegeben durch
![Rendered by QuickLaTeX.com {f\left( x \right) = 2e^x -x,\quad x \in \left] {0,\infty } \right[}](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-b48a5041868c56da4c7ebef91aafc40f_l3.png)
Zeigen Sie:
besitzt eine differenzierbare Umkehrfunktion
(nicht angeben).- Für alle
gilt:

Lösung
a )
Damit f eine Umkehrfunktion besitzen kann muss f streng monoton sein. Denn eine Umkehrfunktion muss bijektiv sein. Ansonsten wären x und y ja einander nicht eindeutig zuzuordnen.
Streng monoton bedeutet, dass die Ableitung der Funktion f entweder dauerhaft > oder < 0 sein muss.
Mit
und
(was an dem Intervall für x abzulesen ist) folgt, dass
, denn 
damit haben wir gezeigt, dass f streng monoton (steigend) ist.
Des Weiteren gilt für eine Umkehrfunktion:

Da
ist, wie wir oben gezeigt haben, existiert die Umkehrfunktion also.
q.e.d.
b )
Erstmal eine einfache Umformung:




Dies ist, wie man unschwer erkennen kann, ein Differentialquotient.
Nach dem Mittelwertsatz gibt es nun auf jeden Fall ein
, so dass:

Wir wissen nun aus Aufgabe a) noch:


Dass
tatsächlich stimmt haben wir in Aufgabe a) schon gezeigt.
Somit sind wir also fertig und haben die anfängliche Aussage bestätigt.


