In den USA findet alle zehn Jahre eine Volkszählung statt. Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der letzten elf Zählungen:

Bei der diskreten Quadratmittelapproximation wird eine Funktion
aus einer Menge von Funktionen
, z.B. den Polynomen
-ten Grades gesucht, so dass zu gegebenen Wertepaaren
die Bedingung
![Rendered by QuickLaTeX.com \left( 1 \right)\quad \quad \frac{1}{2}\sum\limits_{i = 0}^N {{\omega _i}{{\left[ {{p_n}\left( {{x_i}} \right)-{f_i}} \right]}^2}} \to \min \limits_\mathcal{P}](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-f02c4dfb1ab5cca166a6a8b40a3b860f_l3.png)
erfüllt ist. Die Werte
sind Gewichte.
- Es sei nun
eine Linearkombination von Basisfunktionen
, d.h.
. Geben Sie ein Gleichungssystem zur Bestimmung der Koeffizienten
an, so dass
die Bedingung erfüllt. - Es sei nun
die Menge aller Polynome höchstens ersten Grades. Bestimmen Sie die Lösung von
für
. Wie hoch schätzen Sie die Bevölkerungszahl in den Jahren 1905 und 1995?
Lösung
a )

Minimiere
![Rendered by QuickLaTeX.com S\left( {{c_0},{c_1}, \ldots ,{c_n}} \right) = \frac{1}{2}\sum\limits_{i = 0}^N {{\omega _i}{{\left[ {\sum\limits_{j = 0}^n {{c_j}{\varphi _j}} -{f_i}} \right]}^2}}](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-7862c8871257b1e453dd4591a91d50fd_l3.png)
![Rendered by QuickLaTeX.com 0 = \frac{{\partial S}}{{\partial {c_k}}} = \sum\limits_{i = 0}^N {{\omega _i}\left[ {\sum\limits_{j = 0}^n {{c_j}{\varphi _j}} \left( {{x_i}} \right)-{f_i}} \right]} {\varphi _k},\quad k = 0, \ldots ,n](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-232545dd3aa829466f45b84163720737_l3.png)

Als Matrix:


b )


Für quadratische Polynome hätten wir eine 3×3 Matrix erhalten. Wenn wir die Gewichte
alle auf 1 setzen, vereinfacht sich das System weiter:

Matlab-Code zur Berechnung der Ausgleichsgeraden:
clear; format short e; x = 1900+10 * [0 : 10]; % Vektor mit Messwerten: f = [75994575 91972266 105710620 122775046 ... 131669275 150697361 179323175 203235298 ... 226540825 248709873 285230516]; A = [length(x), sum(x); sum(x), x*x'] h = [sum(f); f*x'] c = A\h xi = 1900:1:2000; eta = c(1)+c(2) * xi; figure plot(xi, eta, 'k', x, f, '*r'); format long bewohner1905 = eta(6) bewohner1995 = eta(96)



Bei “Als Matrix:” müssen die cj alle raus und die Summe muss von i bis N gehen. Seh ich des richtig?