Diskrete Simulation (2316, 5, WT)

 

Modulnummer: 2316
ECTS: 5, WT

Qualifikationsziele

Ziel dieses Moduls ist es, die Studierenden mit den grundlegenden Methoden, Techniken und Anwendungsbereichen rechnergestützter Simulationen vertraut zu machen. Dabei werden unterschiedliche M&S-Methoden vermittelt und Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Domänen vorgestellt. Die Studierenden sollen auch die typischen Randbedingungen, Vorgehensweisen und Risiken bei der Durchführung von M&S-Projekten kennenlernen.

Inhalte

Im Rahmen dieses Moduls werden die Studierenden zunächst anhand von Beispielen in die unterschiedlichen Einsatz- und Anwendungsbereiche der rechnergestützten Modellbildung und Simulation (M&S) und deren heutige Bedeutung eingeführt. Hierzu gehört u.a. die Bedeutung von M&S als Grundlage von Analysen von Systemen, für deren Entwurf, zur Entscheidungsunterstützung oder für Ausbildung und Training. Die Studierenden sollen dabei einerseits den dazu prinzipiell erforderlichen Vorgehensprozeß verstehen (Problemspezifikation, Modellentwurf, -formalisierung, -implementierung und experimentelle Anwendung). Andererseits sollen sie auch die unterschiedlichen Grundprinzipien und Techniken der rechnergestützten Simulation zu unterscheiden lernen, wie beispielsweise diskrete versus kontinuierliche M&S, deterministische versus stochastische M&S. An Beispielen diskreter wie auch kontinuierlicher M&S werden die Studierenden danach unterschiedliche Prinzipien von Ablaufsteuerungen, Zufallszahlenerzeugung, Datenerhebung und -auswertung sowie Möglichkeiten und Problematik der Modell-Verifikation und -Validierung kennenlernen. Außerdem werden Möglichkeiten und Prinzipien von Modellentwurfsprozessen, komponentenbasierter Modellentwicklung sowie parallelen und verteilten Simulationsanwendungen unter Aspekten wie Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kosten und Effizienz behandelt – Themen, die in weiterführenden Wahlpflichtmodulen darauf aufbauend vertieft werden.

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