Gegeben ist eine kugelsymmetrische Raumladungsverteilung
mit: 0 ≤ K ≤ ∞

a) Skizzieren Sie den Verlauf
über r für
1) K = 1 und
2) K = 2 .
b) Berechnen Sie die in einem kugelförmigen Volumen mit variablem
Radius r eingeschlossene Ladung Q(r) abhängig von den gegebenen
Größen. Unterscheiden Sie dabei die Fälle 0 ≤ r < R, R ≤ r < 2R und r ≥ 2R .
c) Berechnen Sie die dielektrische Verschiebung D(r) in Abhängigkeit
von den gegebenen Größen. Unterscheiden Sie dabei die Fälle
0 ≤ r < R, R ≤ r < 2R und r ≥ 2R .
d) Für welchen Wert von k ist D(r ≥ 2R)=0 (die dielektrische Verschiebung
verschwindet für r ≥ 2R ) ?
e) Berechnen Sie für den unter (d) ermittelten Wert von k den Potential-
verlauf V(r) ( εr = 1).
Lösung
a)

b)
Für kugelförmige Ladungsverteilungen benutzen wir folgendes Integral:



Um jede Ladungsverteilung im Intervall [R,2R] zu berücksichtigen, wird die obere Integralsgrenze variable gewählt. Da wir sie auch mit r benennen, müssen wir die Integrationsvariable r zu r* umwandeln.

![Rendered by QuickLaTeX.com Q(r) = 4\pi \rho _0 \left[ {\frac{{2r^{*3} }} {3}-\frac{{Kr^{*4} }} {{4R}}} \right]_R^r](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-e95b48df2d28b6082fb287bfae39f61f_l3.png)
![Rendered by QuickLaTeX.com Q(r) = 4\pi \rho _0 \left[ {\frac{{2r^3 }} {3}-\frac{{Kr^4 }} {{4R}}-\frac{{2R^3 }} {3}+\frac{{KR^3 }} {4}} \right]](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-44cd9dab3337b903420a851b0b7c5731_l3.png)

An der Stelle 2R brauchen wir nur im eben berechneten Integral r = 2R zu setzen.
![Rendered by QuickLaTeX.com Q(r) = 4\pi \rho _0 \left[ {\frac{{16}} {3}R^3 -4KR^3 -\frac{2} {3}R^3 +\frac{K} {4}R^3 } \right]](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-6c2318e2e7de0dcb97fd575c1d3d1de4_l3.png)
![Rendered by QuickLaTeX.com Q(r) = 4\pi \rho _0 \left[ {\frac{{14}} {3}R^3 -\frac{{15}} {4}R^3 } \right]](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-e00df2a9db2f8f620357f0000128e6ae_l3.png)
c)


Also können wir einfach die in a.) berechneten Integrale benutzen und sie durch
dividieren.



![Rendered by QuickLaTeX.com D(r) = \frac{{\rho _0 }} {{r^2 }}\left[ {\frac{{2r^3 }} {3}-\frac{{Kr^4 }} {{4R}}-\frac{{2R^3 }} {3}+\frac{{KR^3 }} {4}} \right]](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-81910524d29da780ee0103b6427309b1_l3.png)

![Rendered by QuickLaTeX.com D(r) = \left[ {\frac{{14}} {3}R^3 -\frac{{15K}} {4}R^3 } \right]](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-55e4386f0b343cf707ba7294c3534734_l3.png)
d)

e)
Hier setzen wie die Integration von außen nach innen an, wobei dann die innere Grenze variabel ist.






Hallo!
Ich war 1986 an der OSLw und im FB ET/NT an der UniBW Hamburg. Schade, das es zu der Zeit DIESE Möglichkeit nicht gegeben hat. Das hätte doch eine grosse Erleichterung bedeutet. Allein “Kugelsymmetrische Raumladungsverteilung” ist interessant. Ich habe es damals nicht hinbekommen.
Viele Grüsse aus Oldenburg(Oldenburg),
Wolfgang Bessen
Hallo! Vielen Dank für diesen Kommentar. Lob hören wir immer gerne