5.02 – Kurvenradius und Fluggeschwindigkeit für verschiedene Lastvielfache

 
  1. Stellen Sie beim stationären, horizontalen Kurvenflug die Abhängigkeit des Kurvenradius von der Fluggeschwindigkeit für unterschiedliche Lastvielfache {n_1} < {n_2} < {n_3} = {n_{\max }} in einem Diagramm qualitativ dar.
  2. Stellen Sie die Abhängigkeit des Kurvenradius von der Fluggeschwindigkeit für unterschiedliche Auftriebsbeiwerte {C_{A1}} < {C_{A2}} < {C_{A3}} = {C_{A,\max }} im gleichen Diagramm qualitativ dar.
  3. Für welches {C_A} und n ergibt sich der minimale Kurvenradius unter der Voraussetzung, dass genügend Triebwerksschub vorhanden ist?
  4. Wie groß ist dabei der erforderliche Triebwerksschub (Angabe von F/mg) für ein Strahlflugzeug mit den folgenden Daten:
    {C_{W0}} = 0,02\quad {C_{A,\max }} = 1\quad k = 0,12\quad {n_{\max }} = 7
    Diskutieren Sie diesen Wert kritisch.

Lösung 5.02

a)

lastvielfaches-kurvenradius

b)

flugzeit-kurvenradius-geschwindigkeit

c)

flugbereich-grenze-auftrieb-radius-lastvielfaches

Der minimale Kurvenradius wird beim Punkt C realisiert. Für diesen gilt:

{C_A} = {C_{A,\max }},\quad \quad n = {n_{\max }}

d)

Die benötigte Formel lautet:

{\left. {\frac{F} {{mg}}} \right|_{erf}} = \left( {\frac{{{C_{W0}}}} {{{C_{A,\max }}}}+k{C_{A,\max }}} \right){n_{\max }}

Einsetzen der gegebenen Werte liefert:

{\left. {\frac{F} {{mg}}} \right|_{erf}} = \left( {\frac{{{C_{W0}}}} {{{C_{A,\max }}}}+k{C_{A,\max }}} \right){n_{\max }} = \left( {\frac{{0,02}} {1}+0,1} \right) \cdot 7 = 0,84

Der Schub muss also 98% der Gewichtskraft betragen. Mit diesem Schub könnte man schon fast in der Luft schweben!

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1 Kommentar zu “5.02 – Kurvenradius und Fluggeschwindigkeit für verschiedene Lastvielfache”

zu d):
In der zweiten Formel für das F/mg muss in der Klammer der zweite Summand 0,12 lauten. Damit ist das Ergebnis dann 0,98, wie schon im Schlusssatz geschrieben.

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