Hier wird mit zwei Widerständen
und
gearbeitet. Der Aufbau ist wie folgt:

Wir bestimmen nun die tatsächliche Verstärkung dieses Systems:




Dies geht gegen
, wenn
groß ist:

Die Verstärkung hängt also nur von den beiden Widerständen ab und ist sehr stabil. Einen Verstärker mit diesem Aufbau nennt man Messverstärker.
Probleme bei dieser Art Verstärker
Wir haben angenommen, dass die Verstärkung
unendlich groß ist. Dies ist in der Realität nicht der Fall, was in der Rechnung berücksichtig werden muss. Der Operationsverstärker hat einen großen intrinsischen Eingangswiderstand
im Megaohm-Bereich. Dies ist notwendig, damit der Verstärker nicht auf das Eingangssignal rückwirkt, führt aber zu Messfehlern bei sehr kleinen Spannungen. Es sind außerdem ein intrinsischer Innenwiderstand
und ein Verbraucherwiderstand
zu beachten:

Wir betrachten nun den Eingangswiderstand:


Der Eingangswiderstand, der für ein Signal tatsächlich sichtbar ist, ist viel größer als der tatsächliche Eingangswiderstand des Operationsverstärkers. Die Eingangsspannung kann daher durch sehr kleine Ladungsmengen aufrecht erhalten werden, daher können diese kleinen Spannungen gut gemessen werden. Einen solchen Verstärker nennt man Elektrometerverstärker.
Wir betrachten nun den Ausgangswiderstand:

Der tatsächlich wirksame Innenwiderstand geht also gegen 0.
Es kommt zu einem Effekt, der Frequenzerhöhung genannt wird:

Die Verstärkung ist zwar nicht so stark wie die intrinsische Verstärkung, die Grenzfrequenz ist aber höher, da der Abfall erst später beginnt.




Ich glaub du hast da n k^in der Klammer vergessen
Stimmt, habs geändert. Danke für den Hinweis.