Es gibt drei Möglichkeiten, wie Wärme übertragen werden kann:

Es folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Formeln.
Wärmeleitung
Als Wärmeleitung beizeichnet man den Wärmeübergang innerhalb eines Feststoffes.

Fourier:
mit
(Wärmeleitkoeffizient)
bzw.

(flächenspezifischer Wärmestrom)
A ist hier die Querschnittsfläche.
Konvektion
Als Konvektion bezeichnet man der Wärmeübergang zwischen zwei Phasen, z.B. zwischen Feststoff und Gas.

Newton: 
h: Wärmeübergangskoeffizient (WÜK) in ![Rendered by QuickLaTeX.com \left[ {\frac{W}{{{m^2}K}}} \right]](http://me-lrt.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-91128cc1bc0a770446bfc9d6694cca55_l3.png)
A ist hier die Oberfläche bzw. Umfangsfläche
Nußelt-Zahl: 
bezeichnet dabei eine charakteristische Länge wie z.B. die Länge einer überströmten Fläche in Strömungsrichtung oder den Durchmesser eines durchströmten Rohres.
Strahlung
Als Strahlung bezeichnet man der Wärmeübergang zwischen durch elektromagnetische Wellen. Dies funktioniert im Gegensatz zur Konvektion und Wärmeleitung auch im Vakuum.
Bei Strahlung gibt es zwei Phänomene: Abstrahlung und Bestrahlung.
Abstrahlung:
Körper, deren Temperatur über dem absoluten Nullpunkt ist, strahlen Wärme ab. Abstrahlung geschieht im Rahmen der Vorlesung immer nur von der Oberfläche. Wir berücksichtigen keine Gasstrahlung.

Es gibt weiße, graue und schwarze Strahler. Der Unterschied liegt im Wert des Emissionsgrades
. Es ist immer
. Schwarzer Strahler: bester Strahler,
(Sonne ist schwarzer Strahler!)
Die Fläche
ist wie gesagt die Oberfläche des Körpers.

ist die Temperatur. Bei Strahlung muss auf jeden Fall in Kelvin gerechnet werden.
Kirchhoff’sches Gesetz: 
Bestrahlung:
Beispiel: Sonnenstrahlung trifft auf eine Sattelitenoberfläche:



Strahlungsaustausch:

Der Wärmestrom verläuft immer vom heißen zum kalten Körper.
ist die modifizierte Fläche. Es gilt laut Formelsammlung:

Dabei ist
immer die Innenfläche, sonst stimmt die Bilanz nicht!
Wenn
, dann gilt:



