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Ein System sei sowohl in Wurzelorts-Normalform als auch in Bode-Normalform gegeben:

Dabei gilt:
Dabei steht
für die statische Verstärkung (Bode-Verstärkung) und
für die Wurzelorts-Verstärkung. Wenn α negativ ist tauschen K und k die Vorzeichen! -
Der Endwertsatz der Laplace-Transformation lautet:

Wir bekommen also den Grenzwert im Zeitbereich durch die Bestimmung eines Grenzwertes im Frequenzbereich. Dies funktioniert natürlich nur, wenn der Grenzwert
im Zeitbereich überhaupt existiert. Wenn er nicht existiert, kann es trotzdem sein, dass im Frequenzbereich ein Ergebnis bestimmt werden kann, man muss also vorsichtig sein! -
Für den Anfangswertsatz der Laplace-Transformation gilt:

falls der Grenzwert
existiert. -
Für die Sprungfunktion gilt:
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Für die Sprungantwort eines Systems mit der Übertragungsfunktion G(s) gilt im Frequenzbereich:

Wir wenden nun den Endwertsatz der Laplacetransformation an:

Somit haben wir wieder die statische Verstärkung als Lösung. -
Durch Rücktransformation der Übertragungsfunktion G(s) erhält man die Gewichtsfunktion g(t):
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Durch Einschränkung der Übertragungsfunktion
von
auf
erhalten wir den Frequenzgang:
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Für den δ-Impuls gilt:

Als Systemantwort auf den δ-Puls ergibt sich im Bildbereich:

Durch Rücktransformation ergibt sich die Impulsantwort:
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Für alle betrachteten Systeme gilt, dass sie linear, zeitinvariant und durch eine gewöhnliche DGL darstellbar sein müssen. Ansonsten ist unter Umständen keine Laplace-Transformation möglich!
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Aus dem Frequenzgang G(jω) lassen sich der Amplitudengang und der Phasengang berechnen:
Amplitudengang:

Phasengang:
Aus einem stationären sinusförmigen Eingangssignal
mit der Eingangsamplitude
wird durch die Übertragungsfunktion
(asymptotisch stabiles System) ein stationäres Sinussignal am Ausgang:
mit der Ausgangsamplitude
und der Phasenverschiebung
. -
In kartesischer Darstellung ergibt sich:
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In Polarkoordinatendarstellung / Zeigerdarstellung ergibt sich:
-
Rechenregeln:
Wir nutzen aus, dass
ist:
Für den Amplitudengang folgt:


Bei logarithmischer Darstellung in y-Richtung werden die Amplituden allerdings auch einfach addiert!



