Untersuchung der Äquivalenz eines mechanischen Systems (Ersatzschaltbild einer Fahrzeug-Radaufhängung) zu einem elektrischen Netzwerk.
Mechanisches System A:

Elektrisches System B:

- Aufstellen der Bewegungsdifferentialgleichung und Darstellen des mathematischen Modells für A in der Form

(Die s-Koordinaten beginnen jeweils in der Ruhelage der Massen bei vorgespannten Federn.)
- Aufstellen der Bewegungsdifferentialgleichung und Darstellen des mathematischen Modells für B in der Form

- Für das System A sind die neuen Zustandsgrößen
einzuführen. - Durch Vergleich von
in b) und c) sind alle äquivalenten Größen beim elektrischen und mechanischen System einander zuzuordnen. - Zeichnen des gemeinsamen Blockschaltbildes für die Systeme A und B
Lösung
a )
Freischnitt des ersten Teilsystems:

Freischnitt des zweiten Teilsystems:




Schwerpunktsatz:


Es gelten die Zusammenhänge:




Gleichung für die Bewegung der ersten Masse:

Gleichung für die Bewegung der zweiten Masse:

Wir definieren nun den Zustandsvektor:


Nun wollen wir schon auf den Aufgabenteil c) vorgreifen.
c )
Wir definieren gemäß den neuen Vorgaben (siehe Aufgabenstellung):




Der neue Zustandsvektor sieht wie folgt aus:


b )

Das Vorgehen entspricht der Stromkreisanalyse aus der Elektrotechnik, wie sie in diesem Artikel ausführlich erklärt wird.
Es gelten die Beziehungen:





Wir stellen die Maschengleichungen auf:
1. Masche: 
2. Masche: 
3. Masche: 
Außerdem brauchen wir die Knotengleichungen:
1. Knoten: 
2. Knoten: 
Daraus erhalten wir den Zustandsvektor:

Wir schreiben als Matrix:


d )
Die folgenden Matrixelemente entsprechen einander:



e )
Die Matrix und der Vektor enthalten einige Nullelemente:

Es ergibt sich das Blockschaltbild:



