1.3 – Verlauf des Auftriebsbeiwertes mit Landeklappen

 
  1. Skizzieren Sie den typischen Verlauf des Auftriebsbeiwertes {C_A} in Abhängigkeit vom Anstellwinkel für ein unsymmetrisches Tragflächenprofil
  2. Wie wirkt sich das Ausfahren der Landeklappen auf den Verlauf nach a) aus (Skizze!)?
  3. Warum werden bei Landungen die Klappen ausgefahren?
  4. Warum erfolgen Start- und Landevorgänge gegen den Wind?

Lösung 1.3

a)

auftriebsbeiwert-verlauf-symmetrisch
Mit {\alpha _{eff}} = \alpha -{\alpha _0}

b)

Wenn die Klappen ausgefahren werden, wird {\alpha _0} vergrößert, wodurch bei gleichem \alpha ein anderer Auftriebsbeiwert {C_A} erreicht wird.
Dadurch kann ein Pilot den Auftriebsbeiwert direkt steuern.
auftriebsbeiwert-verlauf-klappen

c)

Bei Landevorgängen muss man eine sehr kurze Landestrecke einhalten und dabei das Flugzeug zum Stillstand bringen. Das bedeutet, dass mit einem sehr kleinen V gerechnet werden muss. Damit das Flugzeug immer noch einen ausreichenden Auftrieb hat, muss wegen

A = {C_A}\frac{\rho}{2}{V^2}S

Der Auftriebsbeiwert {C_A} möglichst groß werden, da dies neben V die einzige steuerbare Größe ist. Beim Ausfahren der Klappen wird {\alpha _0} größer wodurch auch {C_A} größer wird.

d)

Bei Start- und Landevorgängen hat das Flugzeug eine sehr niedrige Relativgeschwindigkeit zum Boden (Bodengeschwindigkeit). Allerdings ist für die Auftriebsberechnung die Geschwindigkeit relativ zur Luft als umströmendes Fluid wichtig. Wenn nun gegen den Wind gestartet und gelandet wird, so kann man bei niedrigeren Bodengeschwindigkeiten höhere Geschwindigkeiten relativ zur Luft erhalten, wodurch der Auftrieb größer wird.

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2 Kommentare zu “1.3 – Verlauf des Auftriebsbeiwertes mit Landeklappen”

Fehler in der Überschrift

Danke, hab’s korrigiert :)

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